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Altstadt von Noto

Spätbarocke Bauwerke als UNESCO Weltkulturerbe

Noto befindet sich etwa 35 Kilometer südwestlich von Syrakus am Fuße der Monti Iblei. Die Stadt zählt wegen ihrer spätbarocken Altstadt seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Nicht weit entfernt befindet sich das antike Neton (Noto Antica), wo hellenistische Gräber, Nekropolen und Katakomben zu finden sind.

Die heutige Stadt entstand ab dem Jahr 1703. Grund für den Neubau war ein Erdbeben, das die alte Stadt vollständig zerstört hatte. Beim Bau Notos entschied sich der Stadtbaumeister für einen einheitlichen Stil im sizilianischen Barock. Dieser Stil war zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert typisch für Sizilien. Aufgrund dieser einheitlichen Bauweise wird sie auch oft als Garten aus Stein (Giardino di Pietra) bezeichnet.
Noto gilt als eine der schönsten spätbarocken Städte auf Sizilien. Etliche Kirchen befinden sich in ihrer Altstadt. Besonders die Kathedrale SS. Nicolò di Mira e Corrado ist sehenswert. Diese stammt aus dem Jahre 1770, wurde allerdings von 1999 bis 2007 komplett restauriert. Das Rathaus, der Palazzo Nicolaci sowie das städtische Museum sind ebenfalls einen Besuch wert.

Im Lido di Noto können sich Urlauber nach Erkundungstouren entspannen und die weiten Sandstrände genießen. Ebenfalls ganz in der Nähe befindet sich das Naturreservat Oasi Vendicari, in dem zahlreiche Vogelarten Zuhause sind. Auch die eine oder andere Sumpfschildkröte lässt sich hier gerne blicken. Wanderwege führen durch das Naturschutzgebiet.