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Ätna

Größter aktiver Vulkan Europas

Der Ätna, in dessen Nähe sich die Städte Catania und Messina befinden, ist der höchste und gleichzeitig der aktivste Vulkan Europas. Er entstand vor etwa 600.000 Jahren und verfügt über vier Gipfelkrater, die aber nur höchst selten an Ausbrüchen beteiligt sind. Die Lava wird meist an den Flanken des Vulkans ausgestoßen, weswegen sich dort im Laufe der Jahre ungefähr 400 Nebenkrater gebildet haben. Auf Sizilien ist er auch unter dem Namen Mongibello bekannt, was nichts anderes als "Berg" bedeutet.

Der größte aktive Vulkan Europas besitzt relativ dünnflüssige Lava. Dies führt zur Entstehung von Lavagrotten. Während sich der Lavastrom seinen Weg den Berg hinab bahnt, kühlt die Oberfläche relativ schnell ab und verhärtet sich. Im Inneren fließt die restliche Lava aber weiterhin ab, so dass Tunnel von mehreren Hundert Metern Länge entstehen.

An der Ostseite des Vulkans befindet sich das Valle del Bove. Dieser hufeisenförmige Einschnitt entstand, nachdem eine ganze Flanke des Berges ins Meer absackte. Durch die Lava ist der Boden um den Ätna besonders fruchtbar. Hier finden sich verschiedene Vegetationszonen mit Obstbäumen, Weinbergen, Wald und Moos. Hier befindet sich auch die Grotta del Gelo, in der sich über die Zeit ein Gletscher gebildet hat.
Durch eine Straße und eine Seilbahn ist Touristen der leichte Zugang zum Ätna möglich. Mit der Seilbahn erreicht man eine Höhe von etwa 2500 Metern. Zu Fuß oder mit Bussen ist dann noch ein Aufstieg auf 3000 Meter möglich. Eine vulkanologische Beobachtungsstation auf 2800 Metern Höhe ist mit speziellen Bussen erreichbar. Die Etna-Guides bieten geführte Wanderungen zum Gipfel des Vulkans an. Im Winter verwandelt sich das Gebiet um den Ätna in eine beliebte Skiregion.
Im Juni 2013 nahm die UNESCO den Ätna in ihre Liste der Weltnaturerbe auf. Gründe für die Aufnahme waren vor allem die lange dokumentierte Aktivität des Vulkans sowie seine Bedeutung für die Forschung und auch den Tourismus.