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Kathedrale von Cefalù

Gotteshaus mit verschiedenen kulturellen Einflüssen

Die Kathedrale Santissimo Salvatore von Cefalù in der gleichnamigen Stadt ist eine der zahlreichen Hinterlassenschaften aus der normannischen Zeit. Der Dom befindet sich an der Piazza Duomo und fällt besonders durch seine Größe auf. Mit dem Bau wurde bereits im Jahr 1131 begonnen. Roger II soll die Kathedrale in Auftrag gegeben haben, nachdem er einen Sturm auf hoher See überlebt und bei Cefalú an Land gespült wurde. Aufgrund mehrerer Unterbrechungen wurde die Kathedrale mit ihren beiden Zwillingstürmen jedoch erst im Jahr 1240 fertig gestellt.

Das Innere der Kathedrale ist in drei Schiffe unterteilt. Ursprünglich war in der Apsis ein großes Rosettenfenster vorhanden, welches allerdings im Jahr 1142 zugemauert wurde, um mehr Fläche für Mosaike zur Verfügung zu haben. Diese Mosaike wurden im Jahr 1148 fertig gestellt. Teilweise wurden Künstler extra aus Konstantinopel geholt. Besonders hervorzuheben ist der Christus Pantokrator in der Apsis. Dieser wird typischerweise mit einer segnenden Hand sowie dem geöffneten Evangelium dargestellt, ähnlich wie im Dom von Monreale.
Neben weiteren Mosaiken im byzantinischen Stil befinden sich mehrere Grabmäler und Skulpturen in der Kathedrale. Eine dieser Skulpturen wurde 1533 von Antonello Gagini erschaffen und zeigt die Gottesmutter mit Kind. Auch ein Taufbecken aus Muschelkalk aus dem Jahre 1588 ist sehenswert. Im Mittelschiff können Sie die bemalte Holzdecke betrachten. Sie gilt als Beispiel islamischer Kunst. So hatten verschiedene Kulturen und Religionen ihren Einfluss auf die Kathedrale.

Auf dem Platz vor der Kathedrale ist immer etwas los, und so können Sie den Tag hier gemütlich bei einer Tasse Kaffee ausklingen lassen.