Liparische Inseln

Vulkaninseln mit atemberaubenden Naturlandschaften

Die Liparischen Inseln befinden sich zwischen 30 und 80 Kilometer vor der sizilianischen Nordküste im Tyrrhenischen Meer. Im Deutschen kennt man sie unter dem Namen Liparische Inseln, während man in Italien ausschließlich von den Äolischen Inseln spricht, da sie nach dem Windgott Äolus benannt wurden.
Sie sind vulkanischen Ursprungs und gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die sieben Inseln wurden schon seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Um 252 v. Chr. wurden sie in das Römische Reich integriert. Nach dem Ende der römischen Herrschaft verfielen die Inseln zusehends, da sie bevorzugt von Piraten genutzt wurden, um kurzfristig unterzutauchen. Im 16. Jahrhundert wurden sie von Barbarossa eingenommen. Ab dem 19. Jahrhundert setzte ein florierender Handel ein, der die Wirtschaft aufblühen ließ. Ein Vulkanausbruch 1888 setzte dem jedoch ein jähes Ende.

Die Vegetation der Inseln ist geprägt von Olivenbäumen und Kapernsträuchern. Auf den fruchtbaren Vulkanböden wird auch Wein angebaut. Lebten die Siedler früher vor allem vom Handel mit dem Festland, bestreiten heute die meisten der etwa 14.000 Einwohner ihren Lebensunterhalt mithilfe des Tourismus. Fähren und Tragflächenboote verkehren mehrmals pro Woche zwischen Neapel, Palermo, Cefalù, Messina und den Inseln. Bei schlechtem Wetter ist der Verkehr allerdings eingeschränkt.

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Aktive Vulkane auf den Liparischen Inseln

Auf Stromboli und Vulcano können Sie die einmalige Gelegenheit wahrnehmen und einen echten Vulkan besichtigen. Viele Touristen begeben sich daher hier auf Entdeckungstour. Besonders ist auf der Insel Volcano auch der Strand, an dem es Wasserquellen mit angenehm warmem Wasser gibt, in denen sogar im Winter gebadet werden kann. Auf Salina werden vor allem Wein und Zitrusfrüchte angebaut und sie ist vor allem für ihre wundervolle und ursprüngliche Natur bekannt. Panarea ist eher für die gehobene Klasse ausgelegt, während Alicudi und Filicudi vom Tourismus kaum berührt sind. Auf Filicudi kann ein prähistorisches Dorf besucht werden. Eine kleine Besonderheit gibt es ebenfalls: Richtige Straßen sucht man hier vergebens. Stattdessen finden sich hier unzählige spezielle Treppenwege.

Lipari ist die größte und bekannteste der Inseln und zieht daher auch die meisten Touristen an. So hat jede der Inseln ihre eigenen Reize und einen ganz eigenen Charme vorzuweisen.

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