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Messina

Das Tor Siziliens

Messina gab es nachweislich bereits im Jahr 730 v. Chr.. Nach dem Ersten Punischen Krieg im 3. Jahrhundert v. Chr. eroberten die Römer Sizilien, wobei Messina als Hafen- und Handelsstadt eine wichtige Rolle spielte. Da die Entfernung zum italienischen Festland so gering ist, wird der Ort auch als Tor Siziliens bezeichnet.
Leider wurde Messina immer wieder von schweren Schicksalsschlägen heimgesucht. Eine schlimme Pestepidemie bedeutete im 18. Jahrhundert für über 40.000 Menschen den Tod. 1783 gab es ein Erdbeben, bei dem etwa 12.000 Menschen zu Tode kamen. Noch schlimmer war jedoch das Erdbeben von 1908, das etwa 60.000 Menschenleben forderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Stadt erst einmal wieder aufgebaut werden, da sie durch einen Bombenangriff in Schutt und Asche gelegt worden war.   

Kathedrale und Orionbrunnen in Messina

Messina hat jede Menge interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sehr beliebt ist beispielsweise der Orionbrunnen, der von Giovanni Angelo Montorsoli, einem Schüler Michelangelos, im 16. Jahrhundert geschaffen wurde. Der Brunnen besteht aus vielen einzelnen Figuren wie Delfinen, Orion, dem Hund Sirius, Jungfern und Sirenen. Der Orionbrunnen steht auf dem Platz vor dem gigantischen Dom, der bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Auch er musste nach dem Zweiten Weltkrieg neu erbaut werden. Gegen Mittag kann man hier täglich ein kleines Spektakel beobachten: Zahlreiche Figuren bewegen sich im Glockenturm und stellen mehrere Episoden aus der Geschichte Messinas dar. Das sollte sich niemand entgehen lassen.

Der Glockenturm selbst stammt aus dem Jahre 1933 und blieb beim Bombenangriff verschont. Im Dom befinden sich einige besondere Kunstwerke, darunter die Statue von Johannes dem Täufer von Antonello Gagini und die Sakramentkapelle. Diese wurde von einem anderen Schüler Michelangelos, Jacopo del Duca, geschaffen.

Im Regionalmuseum der Stadt werden viele Gemälde und Statuen ausgestellt, die sich früher in Kirchen befanden, die bei den Erdbeben zerstört wurden. Die Kunstwerke gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück.